FAQ
Wiederkehrende Umsätze, geringes Klumpenrisiko bei den Service-Verträgen, langfristige Kundenbeziehungen, erfahrene Monteure, mittlere bis hohe Stundenverrechnungssätze, hoher Grad an Digitalisierung, Ansässigkeit in einer attraktiven Region, guter Gesamteindruck, Abdeckung von Nischen wie z.B. Sonderanlagenbau, gute Ertragslage, hohes Modernisierungs- und Reparaturpotenzial im Wartungsportfolio, um nur einige Faktoren zu nennen.
Fertigung gehört zum Aufzugbau. Daher hat deren Existenz nicht automatisch Einfluss auf den Firmenwert. Entscheidend ist, welche Ausrichtung und welches Profil eine Fertigung hat. Während sie im Sonderanlagenbau eine spezielle Fertigungstiefe erfordert und wertfestigend bis wertsteigernd wirkt, bewerten Käufer hingegen eine Werkstatt zum Bau von Standardanlagen eher negativ.
Vermutlich deutlich mehr als herkömmlich angenommen. Im Datenraum für eine mittelständische Transaktion befinden sich im Durchschnitt zwischen 5.000 und 7.000 Seiten (!). Ein Gefühl von der Fülle der benötigten Unterlagen soll diese Übersicht vermitteln.
Ein M&A-Berater ("Mergers and Acquisitions") übernimmt eine Vielzahl von Aufgaben, um den erfolgreichen Abschluss einer Transaktion zu gewährleisten: Von der fundierten Unternehmensbewertung, über die Finanzanalyse, die Transaktionsstrukturierung, die Erstellung der Verkaufsunterlagen und Präsentationen, die Ansprache potenzieller Käufer, die anschließende Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Gespräche mit Interessenten, die Einholung und Auswertung von Angeboten, die Zusammenstellung der für die Due Diligence notwendigen Unterlagen, die Einrichtung des virtuellen Datenraums und die Verhandlung(en) mit dem Käufer bis hin zur Vorbereitung und Koordinaten des Kaufvertrags und des Notartermins. Im Einzelnen haben wir die Aufgaben hier aufgelistet, und wenn Sie Interesse an einem typischen Projektablauf haben, finden Sie den hier.
Bei einem Firmenverkauf spielt der Garantien-Katalog eine entscheidende Rolle. Er beinhaltet Zusicherungen und Versprechen, die der Verkäufer gegenüber dem Käufer macht. Diese Garantien decken verschiedene Aspekte des Unternehmens ab, wie finanzielle Situation, rechtliche Angelegenheiten, Betriebsabläufe, und Vermögenswerte. Der Zweck dieses Katalogs ist es, dem Käufer Sicherheit zu geben und potenzielle Risiken zu minimieren.
Wenn Sie interessiert an mehr Hintergründen zum Garantien-Katalog sind, empfehlen wir Ihnen den Beitrag von Prof. Dr. Bochmann.
Der häufigste Fall ist der Verkauf von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft, bei dem der Verkaufserlös nach dem Teileinkünfteverfahren besteuert wird. Das bedeutet, dass 60% des Gewinns steuerpflichtig sind. Dahingegen wird beim Verkauf eines Einzelunternehmens oder einer Personengesellschaft der gesamte Gewinn versteuert, wobei es hier eventuelle Freibeträge und Begünstigungen geben kann. Die Umsatzsteuer fällt grundsätzlich nicht an, da es sich in der Regel um nicht umsatzsteuerbare Geschäftsverkäufe handelt. Allerdings können Teilverkäufe, wie beispielsweise der Verkauf von Inventar oder Lizenzen, umsatzsteuerpflichtig sein. Es ist wichtig, sich frühzeitig mit einem Steuerberater zusammenzusetzen, um eine optimale steuerliche Planung und Gestaltung des Firmenverkaufs vorzunehmen.
Beispielrechnungen zu diesem Thema finden Sie hier.
Die Due Diligence ("sorgfältige Unternehmensprüfung") umfasst in der Aufzugindustrie die folgenden Bereiche: Gesellschaft/Recht, Finanzen, Steuern, Personal/HR, Umwelt, Versicherung, Compliance, CyberSecurity, IT, Operations, Service und - sofern vorhanden - Fertigung. Bei Interesse an eine detaillierten Übersicht, welche Bereiche in der DD vom Käufer geprüft werden und welche Unterlagen zur Verfügung gestellt werden müssen, klicken Sie hier.
Ein typisches M&A Vorhaben beinhaltet folgende Etappen: Vorbereitung, Aufbereitung und Präsentation der Zahlen / Daten / Fakten, Käuferansprache, Management-Gespräche mit Interessenten, Einholung indikativer Angebote, Nachverhandlung der Angebote, Schließen einer Absichtserklärung / Letter of Intent, Vorbereitung und Durchführung der Due Diligence ("sorgfältige Unternehmensprüfung"), Einrichtung des virtuellen Datenraums, Vertragsverhandlung, Signing (Notartermin) und Closing (rechtlicher Abschluss der Transaktion). Hier können Sie den Ablauf in einer Übersicht sehen.
Die Wahrung der Vertraulichkeit ist eine der größten (und wichtigsten) Herausforderungen. Professionell aufgesetzte M&A Projekte folgen dazu klaren Regeln und Vorgaben. Dazu gehören beispielsweise anonymisierte Unterlagen und kontrollierte Kontaktaufnahme ebenso wie Kommunikation zwischen den Parteien abseits der Firmen-IT.
Vorab: Solche Absichtserklärungen sind für beide Parteien unverbindlich! Daher ist es umso ratsamer, sie so umfangreich wie zum Zeitpunkt der Erstellung möglich zu verfassen. Alles, was ein LoI in dem Projektstadium regeln kann, sollte aufgenommen werden, u.a. zu Kaufgegenstand, Kaufpreis, Deal-Struktur, Zeitplan, Exklusivität, Sondervereinbarungen und etwaigen Mietverträgen .